Haben Sie schon gewusst?
10-15% aller Paare im zeugungsfähigen Alter leiden unter unerfülltem Kinderwunsch. Manche Autoren behaupten sogar, dass mehr als 25% aller Paare ungewollt kinderlos sind. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Meist liegt es jedoch daran, dass sich der Kinderwunsch in der modernen Gesellschaft erst sehr spät einstellt. Ausbildung, Studium, Beruf und eine solide Basis der Existenz stehen zunächst im Vordergrund. Der Kinderwunsch stellt sich erst nach der Erfüllung materieller Bedürfnisse ein. Das Problem jedoch ist, dass Frauen jenseits des 30. Lebensjahres deutlich schwieriger schwanger werden können - d.h. weniger als 10 % der Frauen über 30 Jahre werden schwanger. Ursachen für Sterilität sind sehr unterschiedlich: Hormonell bedingt Gynäkologisch bedingt Physiologisch bedingt Organische Störungen Fehlbildungen Ernährungsfehler Falsche Lebensgewohnheiten Psychische Belastungen Medikamente Stress Alter Wann liegt eine Sterilität vor? Eine Sterilität liegt vor, wenn bei bestehendem Kinderwunsch und bei regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr innerhalb von 2 Jahren keine Schwangerschaft erfolgt. Was ist eine Infertilität? Eine Infertilität liegt dann vor, wenn eine Frau schwanger war aber das Kind nicht austragen konnte. Die Ursache für Kinderlosigkeit liegt nicht allein bei der Frau! Die Ursache für Kinderlosigkeit kann auch beim Mann liegen. Ca. 45% liegen ursächlich beim Mann und 40% bei der Frau - 15% sind unklar. Deshalb sollten immer Mann und Frau behandelt werden. Der weibliche Zyklus Der weibliche Zyklus ist Voraussetzung dafür, dass eine Fortpflanzung möglich ist. Dabei spielen sowohl Regelmäßigkeit als auch Zusammenspiel  bestimmter Hormone eine wichtige Rolle. Der Menstruationszyklus dauert durchschnittlich 28 Tage. Die Menstruation selbst läuft in 4-6 Tagen ab. Dabei werden 50-150 ml Blut abgegeben. Der Körper ist innerhalb eines Zyklus bestrebt, eine Schwangerschaft vorzubereiten. Kommt es zu keiner Befruchtung, wird das aufgebaute Gewebe der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Dabei spielen die Hormone der Gehirnanhangsdrüse eine wichtige Rolle (FSH und LH) sowie das aus dem Eierstock gebildete Östrogen und Progesteron. FSH wirkt stimulierend auf die Eibläschen im Eierstock. Der Folikel wächst im Eierstock und in ihm die Eizelle, wobei das LH die Wirkung von FSH unterstützt. FSH und LH lösen die Produktion von Östrogen im Folikel aus, die den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützen bzw. bewirken. Ein bestimmtes Mengenverhältnis von LH und FSH bewirkt letztlich den Eisprung. Aus den Resten des Folikels bildet der Organismus der Frau den Gelbkörper, aus dem das Hormon Progesteron entsteht. Das Progesteron beeinflusst sehr stark das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, um die Einnistung einer befruchteten Eizelle zu ermöglichen. Wird das Ei nicht befruchtet, so werden alle beteiligten Hormone in der Produktion reduziert. Dies bewirkt, dass die Gebärmutterschleimhaut zurück gebildet und während der Blutung abgestoßen wird. Was bewirkt eine Veränderung des normalen Zyklusablaufes? Jede Veränderung der Lebensgewohnheiten, Krankheiten oder Anstrengungen führen zu einer Veränderung des normalen Zyklusablaufs. Bei jungen Mädchen können Unregelmäßigkeiten, auch ohne die genannten Einflüsse vorkommen. Durch die Einnahme der Pille werden Hormone wie Östradiol und Progestin zugeführt, die eine Schwangerschaft verhindern. Organische Störungen bei Sterilität und Infertilität Organische Störungen sollten bei unerfülltem Kinderwunsch immer ausgeschlossen werden, nicht nur für die Frau, sondern immer auch für den Mann. Die organischen Störungen machen etwa 50% der Ursachen bei beiden Geschlechtern aus und können verantwortlich für Kinderlosigkeit sein. Zu den organischen Störungen der Frau gehören: Der Eileiterverschluss Myome Endometriose Zysten erworbene Fehlbildungen Diagnostik der Schulmedizin für die Frau Basis-Diagnostik: Krankheitsgeschichte körperliche Untersuchung Ausschluss einfach festzustellender Erkrankungen gynäkologische Untersuchungen Spezielle Untersuchungen: Ultraschall (Ausschluss von organischen Veränderungen wie Myome, Zysten Endometriose und Prüfung der Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut) Eisprungnachweis/Messung der Basaltemperatur Zyklusmonitoring - Untersuchung des Zervixsekretes unter dem Mikroskop Postkoitaltest - Untersuchung des Muttermundsekrets  (8-10 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr) Hormonanalyse Beim Mann sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden: Entwicklungsstörungen der sekundären Geschlechtsmerkmale Untersuchung von Penis und Skrotum (Hodensack) Rektale Untersuchung der Prostata und Samenblasen Spermien-Untersuchung Urinstatus Die Beurteilung der Spermienqualität allein hat keine Aussagekraft bezogen auf die Manneskraft bzw. Zeugungsfähigkeit. Eine Befruchtung ist auch bei Minderzahl aber guter Qualität der Spermien möglich. Voraussetzung dafür ist jedoch, entsprechende Faktoren therapeutisch zu regulieren.
URSACHEN VON STERILITÄT/ INFERTILITÄT
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10-15% aller Paare im zeugungsfähigen Alter leiden unter unerfülltem Kinderwunsch. Manche Autoren behaupten sogar, dass mehr als 25% aller Paare ungewollt kinderlos sind. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Meist liegt es jedoch daran, dass sich der Kinderwunsch in der modernen Gesellschaft erst sehr spät einstellt. Ausbildung, Studium, Beruf und eine solide Basis der Existenz stehen zunächst im Vordergrund. Der Kinderwunsch stellt sich erst nach der Erfüllung materieller Bedürfnisse ein. Das Problem jedoch ist, dass Frauen jenseits des 30. Lebensjahres deutlich schwieriger schwanger werden können - d.h. weniger als 10 % der Frauen über 30 Jahre werden schwanger. Ursachen für Sterilität sind sehr unterschiedlich: Hormonell bedingt Gynäkologisch bedingt Physiologisch bedingt Organische Störungen Fehlbildungen Ernährungsfehler Falsche Lebensgewohnheiten Psychische Belastungen Medikamente Stress Alter Wann liegt eine Sterilität vor? Eine Sterilität liegt vor, wenn bei bestehendem Kinderwunsch und bei regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr innerhalb von 2 Jahren keine Schwangerschaft erfolgt. Was ist eine Infertilität? Eine Infertilität liegt dann vor, wenn eine Frau schwanger war aber das Kind nicht austragen konnte. Die Ursache für Kinderlosigkeit liegt nicht allein bei der Frau! Die Ursache für Kinderlosigkeit kann auch beim Mann liegen. Ca. 45% liegen ursächlich beim Mann und 40% bei der Frau - 15% sind unklar. Deshalb sollten immer Mann und Frau behandelt werden. Der weibliche Zyklus Der weibliche Zyklus ist Voraussetzung dafür, dass eine Fortpflanzung möglich ist. Dabei spielen sowohl Regelmäßigkeit als auch Zusammenspiel  bestimmter Hormone eine wichtige Rolle. Der Menstruationszyklus dauert durchschnittlich 28 Tage. Die Menstruation selbst läuft in 4-6 Tagen ab. Dabei werden 50- 150 ml Blut abgegeben. Der Körper ist innerhalb eines Zyklus bestrebt, eine Schwangerschaft vorzubereiten. Kommt es zu keiner Befruchtung, wird das aufgebaute Gewebe der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Dabei spielen die Hormone der Gehirnanhangsdrüse eine wichtige Rolle (FSH und LH) sowie das aus dem Eierstock gebildete Östrogen und Progesteron. FSH wirkt stimulierend auf die Eibläschen im Eierstock. Der Folikel wächst im Eierstock und in ihm die Eizelle, wobei das LH die Wirkung von FSH unterstützt. FSH und LH lösen die Produktion von Östrogen im Folikel aus, die den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützen bzw. bewirken. Ein bestimmtes Mengenverhältnis von LH und FSH bewirkt letztlich den Eisprung. Aus den Resten des Folikels bildet der Organismus der Frau den Gelbkörper, aus dem das Hormon Progesteron entsteht. Das Progesteron beeinflusst sehr stark das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, um die Einnistung einer befruchteten Eizelle zu ermöglichen. Wird das Ei nicht befruchtet, so werden alle beteiligten Hormone in der Produktion reduziert. Dies bewirkt, dass die Gebärmutterschleimhaut zurück gebildet und während der Blutung abgestoßen wird. Was bewirkt eine Veränderung des normalen Zyklusablaufes? Jede Veränderung der Lebensgewohnheiten, Krankheiten oder Anstrengungen führen zu einer Veränderung des normalen Zyklusablaufs. Bei jungen Mädchen können Unregelmäßigkeiten, auch ohne die genannten Einflüsse vorkommen. Durch die Einnahme der Pille werden Hormone wie Östradiol und Progestin zugeführt, die eine Schwangerschaft verhindern. Organische Störungen bei Sterilität und Infertilität Organische Störungen sollten bei unerfülltem Kinderwunsch immer ausgeschlossen werden, nicht nur für die Frau, sondern immer auch für den Mann. Die organischen Störungen machen etwa 50% der Ursachen bei beiden Geschlechtern aus und können verantwortlich für Kinderlosigkeit sein. Zu den organischen Störungen der Frau gehören: Der Eileiterverschluss Myome Endometriose Zysten erworbene Fehlbildungen Diagnostik der Schulmedizin für die Frau Basis-Diagnostik: Krankheitsgeschichte körperliche Untersuchung Ausschluss einfach festzustellender Erkrankungen gynäkologische Untersuchungen Spezielle Untersuchungen: Ultraschall (Ausschluss von organischen Veränderungen wie Myome, Zysten Endometriose und Prüfung der Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut) Eisprungnachweis/Messung der Basaltemperatur Zyklusmonitoring - Untersuchung des Zervixsekretes unter dem Mikroskop Postkoitaltest - Untersuchung des Muttermundsekrets  (8-10 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr) Hormonanalyse Beim Mann sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden: Entwicklungsstörungen der sekundären Geschlechtsmerkmale Untersuchung von Penis und Skrotum (Hodensack) Rektale Untersuchung der Prostata und Samenblasen Spermien-Untersuchung Urinstatus Die Beurteilung der Spermienqualität allein hat keine Aussagekraft bezogen auf die Manneskraft bzw. Zeugungsfähigkeit. Eine Befruchtung ist auch bei Minderzahl aber guter Qualität der Spermien möglich. Voraussetzung dafür ist jedoch, entsprechende Faktoren therapeutisch zu regulieren.
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